Presshülsen: passgenaue Hülsen für Leitungen in Serie
Presshülsen sind ein zentrales Verbindungselement, wenn Schlauch- und Leitungsanschlüsse dauerhaft
und reproduzierbar sein sollen. A.G. Thorwarth aus Schmalkalden bringt eine Tradition in der
Metallverarbeitung seit 1876 in die Serienfertigung ein. Dieses Know-how fließt in jede Serie ein –
von der ersten Abstimmung bis zur stabilen Belieferung.
Unsere Leistungen
Blechumformung ist ein wichtiges Thema im Bereich der Fertigungstechnik, so ist besonders
das Tiefziehen von Metall hier von großer Bedeutung.
Unser Werkzeugbau steht für Flexibilität und Kreativität. Gerne stehen wir Ihrem
Projektteam zur Seite um das für Sie optimale Teil zu entwickeln.
- Ständige Qualitätskontrolle
- Flexibilität und Kreativität
- Hochqualifiziertes Personal
- Zuverlässige Partner
Klare Vorteile die für uns sprechen
Als langjähriger Partner der Automobilindustrie ist unsere Norm entsprechend an die ISO/ TS 16949
angelehnt. Produkt- und Materialrückverfolgbarkeit sind daher für uns selbstverständlich.
Vorteil 01
Über 140 Jahre Erfahrung
Seit unserer Gründung im Jahr 1876 in Schmalkalden haben wir uns auf die Herstellung von
Tiefziehteilen aus Metall spezialisiert.
Vorteil 02
Modernste Tiefziehtechnik
Modulare Werkzeugsysteme versetzen uns in die Lage, spezifische Anforderungen in
unterschiedlichsten Anforderungsbereichen zu erfüllen.
Vorteil 03
Individuelle Beratung
Von der Planung und Konstruktion von Serien über den Werkzeugbau, thermische Behandlung bis
hin zur Oberflächen-vergütung bieten wir alles aus einer Hand.
Presshülsen im Einsatz: wenn Verbindungen dauerhaft halten müssen
In vielen Projekten tauchen Presshülsen und Schlauchhülsen als zwei Bezeichnungen für
denselben Anwendungsfall auf: Eine Hülse wird über Schlauch oder Leitung geführt und später mit dem
passenden System verpresst. Entscheidend ist, dass Geometrie, Werkstoff und Toleranzen zur Verbindung
passen.
Typisch ist der Einsatz dort, wo Medien, Druck und Temperatur sauber beherrscht werden müssen. Dazu
gehören zum Beispiel Leitungsanschlüsse in Hydraulik‑ und Niederdruckanwendungen, Verbindungen in der
Gas‑ und Schweißtechnik sowie Anwendungen an Wasserschläuchen oder kompletten Schlauchleitungen. Für
solche Serien greift A.G. Thorwarth auf ein Werkzeugsortiment von 9 mm bis 55 mm Innendurchmesser zurück.
Kundenspezifische Details lassen sich über ein modulares Werkzeugsystem integrieren.
Materialwahl für Presshülsen: von Edelstahl bis Aluminium
Bei Presshülsen entscheidet der Werkstoff darüber, wie sich die Verbindung im Einsatz verhält. A.G.
Thorwarth verarbeitet für Serien unter anderem Edelstahl, Stahl, Inconell, Aluminium, Kupfer und Messing.
Welche Variante passt, hängt von Medium, Umgebungsbedingungen und den Anforderungen an
Korrosionsverhalten oder Gewicht ab.
Für die Auswahl lohnt sich ein Blick auf die typischen Eigenschaften:
-
Edelstahl: geeignet, wenn Korrosion eine Rolle spielt und Oberflächen stabil bleiben
sollen.
-
Stahl: häufig gewählt, wenn Robustheit und Wirtschaftlichkeit im Serienprozess im
Fokus stehen.
-
Aluminium: interessant, wenn das Bauteilgewicht reduziert werden soll – etwa bei
Alu‑Presshülsen in technischen Baugruppen.
-
Kupfer/Messing: gängig, wenn gute Umformbarkeit und materialtypische Eigenschaften
für die Anwendung wichtig sind.
-
Inconell: Option für Anwendungen, die besonders anspruchsvolle Umgebungsbedingungen
mitbringen.
Damit die Werkstoffwahl im Prozess geeignet ist, bindet A.G. Thorwarth die Materialthemen in die Metallverarbeitung und die
Serienplanung ein. Im Ergebnis entstehen Metallwaren, die sich in Ihrer Anwendung reproduzierbar
verarbeiten lassen.
Verfahren und Methoden: wie Presshülsen serienfähig entstehen
Für A.G. Thorwarth ist das Tiefziehen
Kernkompetenz: Ein ebener Blechzuschnitt wird in mehreren Stufen zu einem einseitig geöffneten Hohlkörper
umgeformt. Genau diese Logik macht die Fertigung in Serie wirtschaftlich und kontrollierbar.
So lässt sich der Ablauf vereinfacht beschreiben:
-
Ein Blechrohling wird auf eine Matrize gelegt.
-
Ein Stempel drückt das Material in die Matrize.
-
Das Blech verformt sich plastisch, bis die gewünschte Hülsengeometrie entsteht.
Im Vergleich zu Verfahren, die Material trennen, wird beim Tiefziehen umgeformt. Das ist ein zentraler
Grund, warum sich Presshülsen gut für Großserien eignen. Für Ihre Anwendung heißt das: Die Geometrie kommt
nicht „ungefähr“, sondern in wiederholbarer Form.
Presshülsen verarbeiten: Werkzeuge, Montage und Festigkeit
Wie eine Presshülse später montiert wird, richtet sich nach dem Schlauch‑ bzw. Leitungssystem. Beim
Anwender kommen je nach Kontur und Fittingtyp Presszangen, Pressmaschinen oder eine geeignete
Schlauchhülsen‑Presse zum Einsatz. Das passende Schlauchhülsen‑Presswerkzeug muss zur Presskontur des
Systems passen – nur so wird die Verbindung im vorgesehenen Bereich verformt.
Die Festigkeit entsteht dabei nicht „durch Kraft allein“, sondern durch das Zusammenspiel aus Hülse,
Schlauchmaterial, Fitting und Presskontur. Wichtig ist, dass die Hülse in ihrem vorgesehenen Klemmbereich
zuverlässig nachgibt, ohne unkontrolliert zu reißen oder zu stauchen. Genau hier zahlen sich sauber
gefertigte Toleranzen aus.
Im technischen Vergleich werden Presshülsen oft dann bevorzugt, wenn eine Verbindung schnell,
wiederholbar und serientauglich hergestellt werden soll. Gegenüber Schraub‑ oder Klemmverbindungen liegt
der Fokus stärker auf reproduzierbarer Verformung. In Anwendungen, in denen Kunststoffschläuche
eingesetzt werden, wird die Hülse dennoch als Metallkomponente ausgelegt, damit die Pressstelle
langfristig stabil bleibt.
Qualität und Dokumentation: reproduzierbar vom Muster bis zur Serie
Qualität ist bei A.G. Thorwarth nicht ein
letzter Prüfschritt, sondern Teil des Serienprozesses. Die Fertigung unterliegt der ständigen
Qualitätskontrolle nach DIN EN ISO 9001:2015. Als langjähriger Partner der Automobilindustrie sind die
Abläufe zudem an ISO/TS 16949 angelehnt. Produkt‑ und Materialrückverfolgbarkeit sind deshalb fester
Bestandteil der täglichen Arbeit.
Damit Serien stabil laufen, sind mehrere Bausteine entscheidend:
-
Null‑Fehler‑Strategie als Grundlage im Tagesgeschäft.
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Produktspezifische Prüfpläne, die gemeinsam mit Kund:innen entwickelt werden.
-
Statistische Prozesskontrolle als Basis, um Qualitätsanforderungen dauerhaft abzusichern.
Ergänzend schafft der Blick in den Maschinenpark
der Produktion Transparenz: 23 Stufenpressen mit Presskräften bis 63 Tonnen bilden die Grundlage
für serientaugliche Umformprozesse. Die Wartung und Pflege von Maschinen und Werkzeugen erfolgt durch
eigene, hochspezialisierte Teams.
Branchen und Anwendungen: wo Presshülsen besonders gefragt sind
Presshülsen müssen zur Anwendung passen. Deshalb denkt A.G. Thorwarth nicht „ein Teil für alles“, sondern
orientiert sich an Branchenanforderungen und an den Medien, die im System laufen. Ein kurzer Überblick
zeigt typische Einsatzfelder.
Sanitär
In Sanitär‑Anwendungen kommen Presshülsen
beispielsweise in Trinkwasser‑ und Heizungsinstallationen zum Einsatz. Hier zählen kontrollierte
Passungen, geeignete Werkstoffe und eine Fertigung, die auch in Serie konstante Ergebnisse liefert. Das
ist besonders wichtig, wenn die Verbindung langfristig dicht bleiben soll.
Automotive
In Automotive sind dokumentierte Abläufe und
stabile Prozesse ein Muss. Presshülsen werden hier typischerweise in technischen Baugruppen eingesetzt,
in denen Leitungen Medien führen oder Komponenten verbinden. Die Orientierung an ISO/TS‑nahen Abläufen
und die Rückverfolgbarkeit unterstützen eine verlässliche Serienbelieferung.
Non‑Automotive
Auch außerhalb klassischer Fahrzeuganwendungen gibt es vielfältige Einsatzbereiche. Unter Non‑Automotive bündelt A.G. Thorwarth
Beispiele aus Industrie‑ und Lösungsfeldern, in denen Hülsen und Tiefziehteile in Serie gebraucht
werden. Entscheidend ist auch hier: Die Pressstelle muss zur Anwendung passen und im Alltag
reproduzierbar funktionieren.