Presshülsen vom Hersteller für Schlauch- und Leitungsanschlüsse
A.G. Thorwarth fertigt Presshülsen aus Metall für Schlauchleitungen, Schlauchanschlüsse
und Leitungsanschlüsse in industriellen Serien. Je nach Anwendung kommen unter anderem Stahl,
Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Messing und Inconel zum Einsatz. Von der Werkstoffauswahl und
Bauteilauslegung über den Werkzeugbau und das Tiefziehen bis zur Qualitätsprüfung begleiten
wir Projekte vom Muster bis zur stabilen Serienbelieferung.
Unsere Leistungen
Blechumformung ist ein wichtiges Thema im Bereich der Fertigungstechnik, so ist besonders
das Tiefziehen von Metall hier von großer Bedeutung.
Unser Werkzeugbau steht für Flexibilität und Kreativität. Gerne stehen wir Ihrem
Projektteam zur Seite um das für Sie optimale Teil zu entwickeln.
- Ständige Qualitätskontrolle
- Flexibilität und Kreativität
- Hochqualifiziertes Personal
- Zuverlässige Partner
Ihre Vorteile bei der Presshülsen-Serienfertigung
Als Hersteller von Presshülsen für industrielle Anwendungen verbindet A.G. Thorwarth
langjährige Fertigungserfahrung mit kontrollierten Serienprozessen. Produkt- und
Materialrückverfolgbarkeit, definierte Prüfpläne und eine kontinuierliche Qualitätskontrolle
unterstützen eine gleichbleibende Qualität vom ersten Muster bis zur laufenden Serienbelieferung.
Vorteil 01
Über 140 Jahre Erfahrung
Seit unserer Gründung im Jahr 1876 in Schmalkalden haben wir uns auf die Herstellung von
Tiefziehteilen aus Metall spezialisiert.
Vorteil 02
Modernste Tiefziehtechnik
Modulare Werkzeugsysteme versetzen uns in die Lage, spezifische Anforderungen in
unterschiedlichsten Anforderungsbereichen zu erfüllen.
Vorteil 03
Individuelle Beratung
Von der Planung und Konstruktion von Serien über den Werkzeugbau, thermische Behandlung bis
hin zur Oberflächen-vergütung bieten wir alles aus einer Hand.
Presshülsen für Schlauch- und Leitungsanschlüsse
Presshülsen für Schläuche und Leitungen werden über dem Schlauch beziehungsweise der Leitung positioniert
und anschließend mit dem passenden Verbindungssystem verpresst. Die Hülse stabilisiert die Verbindungsstelle und
unterstützt eine reproduzierbare Montage. Entscheidend sind die korrekte Geometrie, der passende Werkstoff, die
Toleranzen sowie die Abstimmung zwischen Presshülse, Schlauch, Fitting und Presskontur.
Typische Einsatzbereiche für Presshülsen sind Schlauchleitungen, Leitungsanschlüsse, Sanitär- und
Heizungsinstallationen sowie technische Baugruppen in der Industrie und im Automotive-Bereich. Je nach
Anwendung müssen Medienbeständigkeit, Druck, Temperatur, Korrosionsverhalten und mechanische Belastung
berücksichtigt werden. Für die Serienfertigung stehen Werkzeuge für unterschiedliche Innendurchmesser zur
Verfügung. Kundenspezifische Geometrien können über das modulare Werkzeugsystem abgestimmt werden.
Materialien für Presshülsen aus Metall: von Edelstahl bis Aluminium
ei Presshülsen aus Metall beeinflusst der Werkstoff maßgeblich die Festigkeit, Umformbarkeit,
Korrosionsbeständigkeit und das Gewicht der späteren Verbindung. A.G. Thorwarth fertigt Presshülsen
aus Edelstahl, Stahl, Aluminium, Kupfer, Messing und Inconel. Welche Variante geeignet ist, hängt unter
anderem vom Medium, der Temperatur, den Umgebungsbedingungen, der mechanischen Belastung und der
gewünschten Serienfähigkeit ab.
Für die Auswahl lohnt sich ein Blick auf die typischen Eigenschaften:
-
Edelstahl: geeignet, wenn Korrosion eine Rolle spielt und Oberflächen stabil bleiben
sollen.
-
Stahl: häufig gewählt, wenn Robustheit und Wirtschaftlichkeit im Serienprozess im
Fokus stehen.
-
Aluminium: interessant, wenn das Bauteilgewicht reduziert werden soll – etwa bei
Alu‑Presshülsen in technischen Baugruppen.
-
Kupfer/Messing: gängig, wenn gute Umformbarkeit und materialtypische Eigenschaften
für die Anwendung wichtig sind.
-
Inconell: Option für Anwendungen, die besonders anspruchsvolle Umgebungsbedingungen
mitbringen.
Damit die Werkstoffwahl im Prozess geeignet ist, bindet A.G. Thorwarth die Materialthemen in die Metallverarbeitung und die
Serienplanung ein. Im Ergebnis entstehen Metallwaren, die sich in Ihrer Anwendung reproduzierbar
verarbeiten lassen.
Verfahren und Methoden: wie Presshülsen serienfähig entstehen
Für A.G. Thorwarth ist das Tiefziehen
Kernkompetenz: Ein ebener Blechzuschnitt in mehreren Stufen zu einem einseitig geöffneten örper umgeformt.
Das Verfahren ermöglicht eine wirtschaftliche und wiederholbare Herstellung von Presshülsen aus Metall. Besonders für
Serien ist entscheidend, dass die Hülsengeometrie, der Innendurchmesser und weitere relevante Bauteilmaße innerhalb der
festgelegten Toleranzen konstant bleiben.
So lässt sich der Ablauf vereinfacht beschreiben:
-
Ein Blechrohling wird auf eine Matrize gelegt.
-
Ein Stempel drückt das Material in die Matrize.
-
Das Blech verformt sich plastisch, bis die gewünschte Hülsengeometrie entsteht.
Im Vergleich zu Verfahren, die Material trennen, wird beim Tiefziehen umgeformt. Das ist ein zentraler
Grund, warum sich Presshülsen gut für Großserien eignen. Für Ihre Anwendung heißt das: Die Geometrie kommt
nicht „ungefähr“, sondern in wiederholbarer Form.
Presshülsen verarbeiten: Werkzeuge, Montage und Festigkeit
Wie eine Presshülse später montiert wird, richtet sich nach dem Schlauch‑ bzw. Leitungssystem. Beim
Anwender kommen je nach Kontur und Fittingtyp Presszangen, Pressmaschinen oder eine geeignete
Schlauchhülsen‑Presse zum Einsatz. Das passende Schlauchhülsen‑Presswerkzeug muss zur Presskontur des
Systems passen – nur so wird die Verbindung im vorgesehenen Bereich verformt.
Die Festigkeit entsteht dabei nicht „durch Kraft allein“, sondern durch das Zusammenspiel aus Hülse,
Schlauchmaterial, Fitting und Presskontur. Wichtig ist, dass die Hülse in ihrem vorgesehenen Klemmbereich
zuverlässig nachgibt, ohne unkontrolliert zu reißen oder zu stauchen. Genau hier zahlen sich sauber
gefertigte Toleranzen aus.
Im technischen Vergleich werden Presshülsen oft dann bevorzugt, wenn eine Verbindung schnell,
wiederholbar und serientauglich hergestellt werden soll. Gegenüber Schraub‑ oder Klemmverbindungen liegt
der Fokus stärker auf reproduzierbarer Verformung. In Anwendungen, in denen Kunststoffschläuche
eingesetzt werden, wird die Hülse dennoch als Metallkomponente ausgelegt, damit die Pressstelle
langfristig stabil bleibt.
Qualität und Dokumentation: reproduzierbar vom Muster bis zur Serie
Qualität ist bei A.G. Thorwarth nicht ein
letzter Prüfschritt, sondern Teil des Serienprozesses. Die Fertigung unterliegt der ständigen
Qualitätskontrolle nach DIN EN ISO 9001:2015. Als langjähriger Partner der Automobilindustrie sind die
Abläufe zudem an ISO/TS 16949 angelehnt. Produkt‑ und Materialrückverfolgbarkeit sind deshalb fester
Bestandteil der täglichen Arbeit.
Damit Serien stabil laufen, sind mehrere Bausteine entscheidend:
-
Null‑Fehler‑Strategie als Grundlage im Tagesgeschäft.
-
Produktspezifische Prüfpläne, die gemeinsam mit Kund:innen entwickelt werden.
-
Statistische Prozesskontrolle als Basis, um Qualitätsanforderungen dauerhaft abzusichern.
Ergänzend schafft der Blick in den Maschinenpark
der Produktion Transparenz: 23 Stufenpressen mit Presskräften bis 63 Tonnen bilden die Grundlage
für serientaugliche Umformprozesse. Die Wartung und Pflege von Maschinen und Werkzeugen erfolgt durch
eigene, hochspezialisierte Teams.
Branchen und Anwendungen: wo Presshülsen besonders gefragt sind
Presshülsen müssen zur Anwendung passen. Deshalb denkt A.G. Thorwarth nicht „ein Teil für alles“, sondern
orientiert sich an Branchenanforderungen und an den Medien, die im System laufen. Ein kurzer Überblick
zeigt typische Einsatzfelder.
Sanitär
Presshülsen für Sanitär‑ und
Heizungsinstallationen müssen dauerhaft mit den eingesetzten Schläuchen, Leitungen und
Armaturen zusammenarbeiten. Kontrollierte Passungen, geeignete Werkstoffe und gleichbleibende
Bauteilmaße sind entscheidend. A.G. Thorwarth fertigt Presshülsen für Sanitäranwendungen und
Heizungsinstallationen in reproduzierbaren Serien.
Automotive
In Automotive‑Anwendungen sind dokumentierte
Abläufe, stabile Prozessfenster und eine nachvollziehbare Serienfertigung besonders wichtig. Presshülsen
kommen dort in technischen Baugruppen zum Einsatz, in denen Schläuche oder Leitungen Medien führen beziehungsweise
Komponenten miteinander verbinden. Rückverfolgbarkeit und abgestimmte Qualitätsanforderungen unterstützen eine
zuverlässige Belieferung.
Non‑Automotive
Auch außerhalb klassischer Fahrzeuganwendungen gibt es vielfältige Einsatzbereiche. Unter Non‑Automotive bündelt A.G. Thorwarth
Beispiele aus Industrie‑ und Lösungsfeldern, in denen Hülsen und Tiefziehteile in Serie gebraucht
werden. Entscheidend ist auch hier: Die Pressstelle muss zur Anwendung passen und im Alltag
reproduzierbar funktionieren.